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Vorstandschaft 2018

Bei den Neuwahlen, die unter der Regie des Ehrenmitglieds Georg Rebl durchgeführt wurden, bestätigten die Mitglieder Bernhard Weiß weiterhin als Vorsitzenden. Weiß übt nun dieses Amt schon seit 20 Jahren aus, davor war er sieben Jahre lang Vereinskassier. „Nach der jetzigen dreijährigen Wahlperiode werde ich aber nicht mehr kandidieren. Dann müsst ihr euch einen Nachfolger suchen“, erklärte Weiß. Zum Stellvertreter wählte die Versammlung Hans Grundler, der zugleich als Gewässerwart fungiert. Helmut Stelzer betreut weiterhin die Kasse und Gerald Oehme bleibt Schriftführer. Beisitzer sind Winfried Ott, Thomas Hanuschik, Bernhard Müller (Aufseher-Obmann), Hans Fischer und Martin König (Jugendwart). Ersatzmann ist Georg Liebl. Die Kasse prüfen Thomas Kleeberg und Fritjoff Kösting.(Text und Bild: Werner Schmola)

Neuwahlen, Ehrungen und Rechenschaftsberichte stehen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Kreisfischereivereins.

Von einem „sehr ereignisreichem Vereinsjahr“ sprach Weiß in seinem Rechenschaftsbericht. Es begann mit dem Abfischen und dem Besatz der Vereinsgewässer. Sechs Zentner fangfähige Karpfen kamen dabei in den Rupprechtweiher und 36,5 Zentner in die Waldnaab. Daneben wurden noch ein Zentner große Schleien, 20 Graskarpfen und 1000 Barben eingesetzt. Auch die Zuchtweiher wurden wieder mit Jungfischen neu besetzt. In diesem Zusammenhang verwies Weiß auf Probleme mit dem Fischotter und dem Kormoran. Bei der Rama-Dama-Aktion im Frühjahr sammelten die Angler entlang der Waldnaab 235 Kilogramm angeschwemmten Unrat und brachten diesen zur Müllverbrennung. Im Mittelpunkt des Vereinslebens standen wieder das An- und Abangeln, das Königsfischen sowie das Schnupperangeln für Kinder. Bei den genannten Hegefischen wurde festgestellt, dass die Vereinsgewässer gut besetzt und die Fische gesund sind. Weitere Highlights waren unter anderen die Fahrt an die Ostsee zum Hochseeangeln (mit Nachfeier), eine Urlaubsfahrt ins Zillertal sowie das beim Vereinsheim veranstaltete Fischerfest. Die Angler beteiligten sich zudem erneut am Neustädter Bürgerfest. Der Verein zählt momentan rund 100 Angler. Weiß berichtete von zehn Neuaufnahmen (darunter fünf Jugendliche), 15 Mitglieder haben wegen Wegzug, Tod oder Austritt den Verein verlassen. „Besonders gut angenommen  wird unser Fischerstammtisch, der immer am letzten Freitag im Monat im Vereinsheim stattfindet“, berichtete der Vorsitzende. Am Aschermittwoch findet zudem ein Fischessen statt. Als neuen Fischereiaufseher stellte der Vorsitzende Tobias Müller vor. Leider gaben die beiden Jugendwarte Marco Fuhrmann und Johannes Schmid ihr Amt auf. Neuer Jugendleiter ist Martin König. Fischereiaufseher Hans Fischer berichtete von rund 150 Kontrollen, 38 davon wurden in der Nacht durchgeführt. Es gab nur kleinere Beanstandungen, zum Beispiel Verunreinigungen oder das Befahren von Wiesen, die meist Gastfischer betrafen. Die Fanglisten hatte Hans Grundler ausgewertet. Daraus ersichtlich war, dass die Vereinsgewässer mit verschiedenen Fischarten gut besetzt sind.

 

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Zu einem Familienangeln an der Waldnaab hatte der KFV die Wohngemeinschaft St. Benedikt aus Mitterteich eingeladen. Zusammen mit der Jugendgruppe des Vereins trafen sich die Interessierten in der Freizeitanlage in Neustadt/WN. Die Besucher konnten sich hier einen Einblick über den Angelsport verschaffen. Gut versorgt wurden die Gäste mit Kaffee und Kuchen, Grillfleisch, Bratwürsten und Pommes. Besonderen Spaß machte den Jugendlichen das Backen von Stockbrot am Lagerfeuer. Eine Kinderolympiade mit Geschicklichkeitsübungen wie: Wurfcasting, Wettangeln von Holzfischen aus einem Becken, Dosen werfen und ein Eierlauf wurden bestens angenommen. Bürgermeister Ruppert Troppmann der das Fest besuchte war von dem Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung sehr beeindruckt und lobte das Engagement der Angler des KFV. Organisiert hatte die Veranstaltung Fischereiaufseher Josef Wenzel der auch Betreuer der Wohngemeinschaft St. Benedikt ist.

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Gut besucht war das Fischerfest des Kreisfischereivereins am Samstag beim Vereinsheim in Altenstadt/WN. Mehrere hundert Besucher frequentierten im Laufe des Nachmittages und Abends den Festplatz und ließen sich von den Anglern mit Kaffee und Kuchen sowie mit diversen Fischschmankerln und Grillspezialitäten verwöhnen. Es kamen so viele Gäste, dass der Vorsitzende Bernhard Weiß sich um Nachschub kümmern musste. Im Schatten der alten Eichen ließ es sich gut feiern. Im Verlauf des Festes ehrte Weiß die erfolgreichen Angler des Hegefischens. Festgestellt wurde dabei, dass die Gewässer des Kreisfischereivereins sehr gut besetzt sind und dass sich die Fische in einem sehr guten Gesundheitszustand befinden. Insgesamt 15 Erwachsene und vier Jugendliche nahmen an der Angelveranstaltung teil, bei der zugleich der Fischerkönig ermittelt wurde. 13 davon zogen auch Fische ans Land. Der größte, den Dominic Keck am Haken hatte, war ein über fünf Pfund schwerer Karpfen. Als Fänger des schwersten Fisches erhielt er den Fischerkönig-Pokal. Jugendfischerkönig wurde Maximilian Hahn mit einem über sechs Pfund schweren Karpfen. Der Titel „Weißfisch-König“ ging an Josef Wenzel mit fünf Brachsen. In der Gesamtwertung siegte Dominic Keck mit über acht Kilogramm Gesamt-Fanggewicht. Josef Wenzl belegte Platz zwei (8,11 Kilogramm) vor Christian Gilch (5,77 Kilogramm), Winfried Ott (5,53 Kilogramm) und Christopher Wenzl (5,30 Kilogramm). Bei den Jugendlichen siegte Maximilian Hahn (6,32 Kilogramm) vor Luca Herbrecher (2,84 Kilogramm). Insgesamt wurden 19 Karpfen, 22 Brachsen und sieben sonstige Fische mit einem Gesamtgewicht von 50,89 Kilogramm gefangen. (Werner Schmola)

Fischerfest Kreisfischereiverein 2017